Das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg
Die Förderung von Kunst und Kultur ist ein zentrales Anliegen der Stadt Schmallenberg.
Das Kulturbüro unterstützt die ehrenamtlichen Kulturvereine, Institutionen, Kunst- und Kulturschaffende, die mit ihrem großen Engagement das kulturelle Leben der Stadt bereichern.
Es berät bei Fragen zu Förderungen, baut Kooperationen und Netzwerke auf und erarbeitet Strategien zur Weiterentwicklung des Kulturangebotes, der Teilhabe und kulturellen Bildung für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit den Kulturschaffenden, Institutionen, Bürgerinnen und Bürgern werden Projekte erdacht, geplant und durchgeführt, Kunstschaffende eingeladen und Workshops angeboten. Hier arbeitet das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg mit den Kulturbüros des Hochsauerlandkreises sowie weiteren regionalen und überregionalen Kooperationspartnern zusammen, um bundesweite Förderungen gemeinsam in der Region wirksam werden zu lassen.
Vom Kulturbüro konzipierte Veranstaltungen, wie Ausstellungen der Bildenden Kunst, das Festival "Die Textile", Kulturveranstaltungen verschiedener Sparten im Rahmen des Förderprojektes "Dritter Ort Schmallenberg", und das "Fotofestival Schmallenberg" bilden zudem ein vielfältiges, öffentliches Kulturprogramm, das auf dieser Seite und den jeweiligen Projektseiten einsehbar ist.
Sie möchten mehr erfahren über die Arbeit des Kulturbüros, haben Fragen zu Förderungen oder können Unterstützung bei der Bildung von Netzwerken und der Umsetzung Ihrer Ideen gebrauchen? Melden Sie sich gerne bei uns!
Aktuelles:
Lars Breuer: KOLLISION – KOMPOSITION im Lenneatelier

Als Teil des gemeinsamen Kunstprojekts KOMBINATION von Lars Breuer, in sechs Städten zum 50-jährigen Jubiläum der kommunalen Neugliederung, ist bis zum 18. Januar eine großformatige Wandmalerei im Lenneatelier zu sehen.
Konsens – Kontrast, Kommunikation – Kontroverse, Koalition – Konflikt: Diese und andere Wortpaare sind Teil der Arbeit, die der Kölner Künstler Lars Breuer im Auftrag der aufruhr-Gemeinden Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern geschaffen hat. Denn neu kombiniert wurden auch die sechs Kommunen, die im Rahmen der kommunalen Neugliederung wurden vor 50 Jahren aus verschiedenen Ortsteilen zusammengesetzt wurden und dabei zugleich Elemente eines neuen Kreises geworden sind.
Werke von Lars Breuer werden von ihm mit breiten und sehr feinen Pinseln als Gemälde direkt auf die Wand aufgetragen. Der sichtbare Pinselduktus ist dem Künstler ein wichtiges Element. Die von ihm eigens entwickelte Schrift ist kantig, sperrig, ohne Rundungen, eher für Statements geeignet als für Lesetext. Schlagworte, wie Bausteine übereinander gesetzt, erzeugen eine Art Gitter, ein Muster auf der Wand. Unterbrechungen durch Fenster oder Gegenstände, Lichtschalter oder Feuerlöscher verstärken die Abstraktion und sind vom Künstler akzeptiert, sogar gewollt.
Die für jede Kommune eigens gefundenen Begriffe, die auf den ersten Blick einer bestimmten Kategorie wie Politik oder Kunst zugeordnet werden, verunklaren sich durch die Wahl des jeweiligen Ortes.
Auch in dem Schmallenberger Begriffspaar „Kollision – Komposition“ prallen Gegensätze, verschiedene Sichtweisen, Meinungen und Vorstellungen aufeinander, um daraus etwas Neues und Positives hervorzubringen. Die Arbeit wirkt durch die vielen Kontraste und Gegensätze, die sie formal und inhaltlich ausmachen. Schwarz-weiß, innen-außen, Typografie-Malerei, um nur einige zu nennen.
Das Lenneatelier als ausgewählter Ort für das Kunstwerk bündelt Kontraste wie Natur – Architektur, klare Kanten – organische, gewachsene Formen und Kollisionen durch verschiedene Nutzungen und Interessengruppen auf mehreren Ebenen. Ein etablierter Ausstellungsort für Kunst, der aber auch als Ort für Trauungen genutzt und als Teil des Kurparks von Spazierenden zufällig besucht wird.
Das Kunstwerk definiert den Ort neu und zeigt uns, dass Kompositionen durch Kontraste, Leerstellen und unterschiedliche Dynamiken erst lebendig werden.
Zu der gemeinsamen Finissage des Städteverbunds lädt das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg am Sonntag, den 18. Januar um 11 Uhr ins Lenneatelier, Unter der Stadtmauer, in 57392 Schmallenberg ein. Der Künstler wird anwesend sein und das Arbeitskonzept und die Entstehung des Gemeinschaftsprojektes, nach einem Grußwort des Bürgermeisters Johannes Trippe, in gemeinsamen Gesprächen erläutern.
Das Kunstwerk ist von außen sichtbar und bis 22 Uhr beleuchtet. Ab dem 02. Januar ist das Lenneatelier freitags und samstags von 14-17 Uhr für weitere Informationen geöffnet.
Lars Breuer ist Professor für Gestaltung an der Hochschule Düsseldorf und lebt und arbeitet in Köln.
„Kombination“ ist ein Projekt der aufruhr-Gemeinden Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern und wird vom Hochsauerlandkreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland gefördert.
Bildunterschrift:
KOLLISION – KOMPOSITION im Lenneatelier Schmallenberg, Foto: Lars Breuer
Podcasts zum Kulturförderprojekt "Dritter Ort Schmallenberg"
Veranstaltungskalender
Das Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Holthausen öffnet seine Türen für einen besonderen Museums-Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr. Ab 13.00 Uhr gibt es im "Pop-Up-Café" leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen mit frischem…
Tipp:
Mit einem Klick auf den Button können Sie den Termin in Ihren Kalender eintragen lassen. Öffnen Sie einfach die nach dem Klick heruntergeladene Datei und speichern Sie den automatisch generierten Termin in Ihrem Kalender. Fertig!
Förderungen und Projekte
In Kooperation mit der Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Alexander beteiligt sich das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg seit 2021 an einem der landesweit größten Leseförderprojekte, dem „Sommerleseclub“ des Kultursekretariats NRW Gütersloh, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Im Team mit Freunden, der Familie oder einzeln werden für gelesene Bücher oder gehörte Hörbücher Stempel in einem Logbuch gesammelt. Während des Projektzeitraums können alle Angebote der Bücherei kostenfrei und unverbindlich genutzt werden.
Zusatzveranstaltungen wie eine "Literarische Rallye" in Kooperation mit dem Familienzentrum Lennetal in Westfeld, Spielenachmitage, Stadtführungen, Lesungen für Kinder und ein Abschlussfest mit Verleihung des Pokals "Leseoskar" machen das Projekt zu einem vielfältigen Erlebnis.
http://www.sommerleseclub.de