Der Stadtwald Schmallenberg

Folgende Aufgaben zählen zur Kernaufgabe des Stadtforstes Schmallenberg:
Die nachhaltige Entwicklung und Erhaltung von naturnahen, artenreichen Wäldern
Bewirtschaftung des städtischen Eigentums unter den betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Dazu zählt insbesondere die jährliche, mittelfristige und langfristige Planung und die Gestaltung des Waldes zur Erholung. Durchführung von Waldpädagogik, Unterhaltung von Erholungseinrichtungen und Pflege von Wegen für Erholungssuchende.

Reviere und Organisation im Stadtwald

Der gesamte Stadtwald Schmallenberg wird 4 Reviere eingeteilt

Revier Schmallenberg
Revier Bad Fredeburg
Revier Bödefeld
Revier Ortswald Nordenau mit Viehweide Westfeld und Gemeinde Oberkirchen

Revier Schmallenberg

Das Revier Schmallenberg umfasst gut 810 ha Waldfläche. Die Hauptbaumart ist die Buche dicht gefolgt von der Fichte. Die Hauptflächen des Reviers Schmallenberg liegen im südlichen Bereich der Kernstadt Schmallenberg mit kleineren Exklaven am Ahberg, im Huckelberg, im Beerenberg sowie in Gleidorf. Durch das Revier Schmallenberg führen zahlreiche Wanderwege und „Zubringerwege“ zum Premiumwanderweg Rothaarsteig

Für Fragen steht Ihnen in diesem Bereich Stadtförster Christian Bröker zur Verfügung: 

Stadtförster
Christian Bröker

An der Halle 12
57392 Schmallenberg-Sellinghausen

Tel.: 02971-9611684
Mobil.: 0175-2437786

zur Karte Revier Schmallenberg



Revier Bad Fredeburg

Das Revier Bad Fredeburg ist  gut 750 ha groß. In diesem Revierteil überwiegt eher die Fichte. Das Bad Fredeburger Revier erstreckt hauptsächlich nordöstlich vom Ortsteil Bad Fredeburg und zieht sich bis fast zum Fernmeldeturm Hunau. Im Revier gibt es einen ausgedehnten Waldlehrpfad sowie viele Wanderziele z.B. „Die drei Buchen“ sowie zieht sich der sog. „Höhenflug“  ein überregionaler Wanderweg durch Revier.

Für Fragen steht Ihnen in diesem Bereich ebenfalls Stadtförster Christian Bröker zur Verfügung.

zur Karte Revier Bad Fredeburg


Revier Bödefeld

Der größte Revierteil ist das Revier Bödefeld mit gut 1050 ha Waldbodenfläche. Wie auch in den anderen Revierteilen überwiegen die Fichten- und Buchenwälder. Charakteristisch für das Revier Bödefeld sind die anspruchsvollen Biotope z.B. das „Rauhe Bruch“ oder die „Nasse Wiese“ zwei über 8000 Jahre alte Hochmoore. Zudem liegt der höchste Punkt im Stadtgebiet mit 818 m.ü.NN im Revier Bödefeld. Zum Wandern und erleben des Reviers Bödefeld bietet sich der Hollenpfad an. 

Für Fragen steht Ihnen in diesem Bereich Stadtförster Siegfried Hunker zur Verfügung

Stadtförster
Siegfried Hunker

Zur Wahr 18
57392 Schmallenberg-Bödefeld

Tel.: 02977/343
Mobil.: 0175/2240453

zur Karte Revier Bödefeld


Revier Ortswald Nordenau mit Viehweide Westfeld und Gemeinde Oberkirchen

Der Ortswald Nordenau stellt eine Besonderheit innerhalb des Stadtwaldes Schmallenberg und dessen Bewirtschaftung dar. Als Eigentum der vor 1870 selbständig gewesenen Gemeinde Nordenau wird der Ortswald nach der Eingemeindung in die ehem. politische Gemeinde Oberkirchen, deren Rechtsnachfolgerin heute die Stadt Schmallenberg ist, seit jeher als Gemeindesondervermögen geführt. Die Gesamtfläche des Ortswalds beträgt etwa 224,5 ha.

Historische Entwicklung des Ortswalds Nordenau

Die Rechtsverhältnisse am Ortswald Nordenau waren in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand rechtlicher Prüfungen. Im Jahre 1932 wurde von dem Arnsberger Rechtsanwalt Karl Droste ein umfangreiches Gutachten über die Rechtsverhältnisse am Nordenauer Ortswald angefertigt. Zusammenfassend stellt der Gutachter fest, dass die Gemeinde Oberkirchen (Rechtsnachfolgerin Stadt Schmallenberg) Eigentümerin des Nordenauer Ortswaldes ist und diese ihn zum Nutzen der Ortschaft Nordenau zu verwalten hat. Die Ergebnisse des Gutachtens sind durch den Landrat des Altkreises Meschede im Jahr 1946 sowie durch den Innenminister NRW im Jahr 1952 bestätigt worden.

In der ehemaligen politischen Gemeinde Oberkirchen sowie nachfolgend auch im Haushalt der Stadt Schmallenberg wurde durch Ratsbeschlüsse entschieden, dass Überschüsse aus der Bewirtschaftung des Waldes gesondert ausgewiesen und für den Ort Nordenau verwendet werden sollten. Bis zum Jahr 1982 wurden von der ehem. pol. Gemeinde Oberkirchen wie auch von der Stadt Schmallenberg an verschiedene Vereine in Nordenau u.a. aus Mitteln des Überschusses diverse Investitionszuschüsse gewährt. Beispielhaft zu nennen sind bewilligte Mittel für die Instandsetzung des Vikariegebäudes Nordenau (1960), für den Umbau der leerstehenden Schule für Fremdenverkehrszwecke (1971) oder für Baumaßnahmen an der Schützenhalle (1975).

Mit der Beantragung der Anerkennung Nordenaus als Luftkurort Anfang der 80er Jahre wurden umfangreiche Investitionen in den Bau eines Kurparks sowie in den Umbau der ehemaligen Schule als "Haus des Gastes" notwendig. Diese erhebliche finanzielle Kraftanstrengung konnte u.a. dadurch gemeistert werden, dass in den Jahren zuvor Überschüsse des Ortswaldes in einer Sonderrücklage angespart wurden.

Mit Beschluss des Haushaltes 1983 wurde von der Stadtvertretung festgelegt, dass der Überschuss aus dem Ortswald Nordenau ab dem Jahr mit zur Finanzierung des Kurbetriebes Nordenau verwendet wird. Eigens hierfür wurde ab dem Haushaltsjahr 1983 ein eigener Unterabschnitt "861 – Kurbetrieb Nordenau" eingerichtet. Erwirtschaftete Überschüsse aus dem Ortswald wurden seitdem formal dem neuen Unterabschnitt zugeführt, eine Verwendung zur Finanzierung des Kurbetriebes war damit sichergestellt. Weitere teilweise graphisch aufgearbeitete Informationen können über die nachfolgenden Dateien abgerufen werden:

Verwendung des Überschusses aus dem Ortswald Nordenau

Flächen des Ortswalds Nordenau

Geschichtliche Entwicklung des Ortswalds Nordenau

Für Fragen steht Ihnen in diesem Bereich Stadtförster Ulrich Lauber zur Verfügung

Wald und Holz NRW
Ulrich Lauber

Peteweg 5
57319 Bad Berleburg - Girkhausen

Tel.: 02758/988060
Mobil: 0171/5871663

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