Katastrophenschutzvorsorge der Feuerwehr
Im Rahmen der Katastrophenschutzvorsorge wurden mehrere Feuerwehrgerätehäuser im Stadtgebiet Schmallenberg als Notfallinfopunkte ausgewiesen. Diese dienen der Bevölkerung als zentrale Anlaufstellen in besonderen Lagen, insbesondere dann, wenn gewohnte Kommunikations- oder Versorgungsstrukturen (z. B. Telefon, Mobilfunk, Internet, Strom, Heizung) ausfallen. Nachfolgende Feuerwehrgerätehäuser sind als Notfallinfopunkte eingerichtet und durch ein rotes Schild mit der Aufschrift „Notfallinfopunkt“ deutlich gekennzeichnet: Fleckenberg, Lenne, Dorlar, Gleidorf, Berghausen, Bracht, Felbecke, Bödefeld, Kirchrarbach, Oberhenneborn, Oberkirchen und Niedersorpe. Bitte merken Sie sich den Standort Ihres nächstgelegenen Feuerwehrgerätehauses, um im Ernstfall schnell handeln zu können.
An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass die Notfallinfopunkte nicht dauerhaft besetzt sind und nur nur bei größeren Schadensereignissen oder Katastrophenlagen aktiviert werden.
Im Normalbetrieb gelten weiterhin die bekannten Notrufnummern:
- Feuerwehr / Rettungsdienst: 112
- Polizei: 110
Darüber hinaus wurden die Feuerwehrgerätehäuser in Schmallenberg, Bad Fredeburg, Niederberndorf, Westernbödefeld, Grafschaft und Nordenau als sogenannte Notfall-Leuchttürme ausgestattet. Diese Standorte verfügen über eine Notstromversorgung und eine krisensichere Infrastruktur. Sie werden im Katastrophenfall durch Einsatzkräfte der Feuerwehr besetzt und bieten zusätzliche Möglichkeiten, wie bspw. das Absetzen von Notrufen, wenn kein Telefonnetz mehr funktioniert, Anforderung von Hilfe oder Meldung von Notfällen, Erhalt wichtiger Informationen und Handlungsempfehlungen der Katastrophenschutzbehörden und Treffpunkte und Unterstützung für hilfebedürftige Personen
Mit diesem Konzept stärkt die Feuerwehr Schmallenberg die Sicherheits- und Krisenvorsorge in der Region – damit im Ernstfall schnelle Hilfe, Information und Orientierung gewährleistet sind.
