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Porträt Katharina Behle-Suerbier

Stadtmarketing in Schmallenberg

Katharina Behle-Suerbier – die „Neue“ im Stadtmarketing der Stadt Schmallenberg

„Schmallenberg bedeutet für mich Heimat. Eine kleine schnuckelige Stadt, in der die Welt für mich noch in Ordnung ist“, sagt die neue Mitarbeiterin im Bereich Stadtmarketing Katharina Behle-Suerbier, die am 1. Oktober die neu geschaffene Stelle antritt.

Dabei ist die zweifache Mutter keine Unbekannte für die Schmallenbergerinnen und Schmallenberger. Die gelernte Veranstaltungskauffrau, die in Unterfranken geboren wurde und im Alter von 16 Jahren mit ihrer Familie nach NRW kam, ist schon seit über 20 Jahren in der Region tätig. Zuletzt war sie von 2021 bis 2023 Geschäftsführerin des Schmallenberg Unternehmen Zukunft (SUZ).

Nach anderthalb Jahren Elternzeit freut sie sich auf die Rückkehr in den Job und die Möglichkeit, das Stadtmarketing in der Stadt Schmallenberg aufzubauen.

Frage:

Sie sind 40 Jahre jung, haben in Ihrem Berufsleben in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing gearbeitet und waren auch in Führungspositionen tätig. Wie sehr helfen Ihnen diese Erfahrungen bei der neuen Aufgabe?

KBS:

Durch meine Erfahrungen in den verschiedenen Bereichen bringe ich das nötige Know how mit. Ich habe bereits in einer anderen Kommune das Stadtmarketing aufgebaut. Dort habe ich nicht nur Großveranstaltungen geplant und den Einzelhandel betreut. Es ging auch darum, Förderprojekte und Leader-Projekte, die die Innenstadt voranbringen, umzusetzen. Allein bekommt man das natürlich nicht hin. Wie bei Zahnrädern greifen Stadtmarketing, Vereine, Unternehmen, Einzelhändler ineinander. Meine Stärke ist es, diese Zahnräder am Laufen zu halten, überall die Fühler auszustrecken und zu schauen, was fehlt in Schmallenberg, worauf könnte man aufbauen.

Frage:

Welche Maßnahmen bzw. Projekte wollen Sie in Schmallenberg anstoßen?

KBS:

Zu konkreten Projekten kann ich noch nichts sagen, dazu muss ich mir erst einmal ein Bild machen. Zunächst werde ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus und dem Bürgermeister zusammensetzen und mich mit allen austauschen. In den nächsten Schritten sollten wir einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog erarbeiten, festlegen und auf den Weg bringen. Dabei ist es ganz wichtig, einzelne Steps einzubauen. Denn man kann nicht davon ausgehen, dass schon im nächsten Jahr alle Ideen und Pläne umgesetzt werden können. Hexen kann ich auch nicht, das habe ich auch im Bewerbungsgespräch immer wieder gesagt. (lacht)

Man kann nur versuchen, sich von Jahr zu Jahr kleine Ziele zu setzen und diese gemeinsam zu erreichen.

Frage:

Schmallenberg hat eine erstklassige Wirtschaft, eine tolle Natur und viele Kulturangebote. Wo sehen Sie denn konkrete Ansatzpunkte für ein gesamtstädtisches Marketing?

KBS:

Mir ist es wichtig, mit dem Tourismus und der Wirtschaftsförderung zusammenzuarbeiten, weil beide nach Außen eine unheimlich starke Strahlkraft haben. Der Tourismus ist schon so weit „vorweggelaufen“, diese Manpower können wir nutzen. In der Vergangenheit war es so, dass viele Projekte sowohl im Tourismus, bei Stadt und Wirtschaftsförderung parallel gelaufen sind, dabei möchten wir doch alle dasselbe, nämlich auf Schmallenberg neugierig machen. Mein Ziel ist es, dass wir an einem Strang ziehen und sich daraus auch gemeinsame Projekte entwickeln.

Frage:

Wie stellen Sie sich den Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Bereiche vor. Was wünschen Sie sich dabei?

KBS:

Ich wünsche mir auf jeden Fall einen regelmäßigen Austausch. Einmal im Monat werden wir zeitlich nicht umsetzen können, aber viertel- oder halbjährlich sollten wir uns zusammensetzen. Es muss nicht immer um gemeinsame Projekte gehen, aber es ist wichtig, dass der eine vom anderen erfährt, was ansteht, welche Ideen es gibt. Für mich ist an der Vernetzung auch wichtig, dass man sich ein gegenseitiges Feedback gibt. Es ist doch schön, wenn man von anderen hört: Das habt Ihr gut gemacht.

Frage:

Am 1. Oktober treten Sie Ihre neue Stelle im Bereich Stadtmarketing bei der Stadt Schmallenberg an. Worauf freuen Sie sich am meisten?

KBS:

Ich freue mich am meisten auf die Kommunikation. Ich war jetzt fast anderthalb Jahre zuhause. Es ist schön, Mama zu sein, aber mir fehlen die Menschen. Ich kommuniziere gerne, höre mir gerne die einzelnen Ideen an. Insgesamt bin ich ein kreativer Mensch, der ganz viel Input braucht und der fehlte mir zuletzt. Ich freue mich auch auf eine Stadt, die ich schon kenne. Schmallenberg liegt mir sehr am Herzen und auch die Menschen.

Frage: Zum Schluss noch eins: Beschreiben Sie die Stadt Schmallenberg in einem Satz.

KBS:

Schmallenberg bedeutet für mich Heimat, mit der ich mich sehr identifiziere und wo die Welt für mich noch in Ordnung ist.