Gemeinsam stark für die Zukunft
SCHMALLENBERG – Die Stadtvertretung Schmallenberg hat in ihrer Sitzung am 26. März 2026 die Entscheidung getroffen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit sieben Partnerkommunen aktiv weiterzuführen. Damit bleibt Schmallenberg Teil eines starken Verbundes, der die Region entlang der Lenne gemeinsam weiterentwickelt.
Seit dem Start im Jahr 2009 hat sich die „LenneSchiene“ von einer Projektidee zu einer etablierten regionalen Marke entwickelt. In Schmallenberg konnten durch diese Zusammenarbeit bereits zahlreiche bedeutende Maßnahmen realisiert werden, darunter die Neugestaltung des Rathausumfeldes, die Aufwertung des Kurparks mit der Brückenerneuerung sowie die Entstehung des Lenneateliers und der Künstlergärten. Auch die Renaturierung der Lenne im Bereich des Kurparks und der Ausbau der Lenneroute sind direkte Erfolge dieser Kooperation.
Zukunftsthemen über 2025 hinaus: Neue Schwerpunkte für die Region
Mit dem Auslaufen der REGIONALE 2025 endet die Zusammenarbeit nun nicht, sondern richtet sich strategisch neu aus. Auch über das Jahr 2025 hinaus stehen künftig drängende Herausforderungen im Fokus:
- Klimafolgenanpassung: Gemeinsamer Schutz vor Extremwetterereignissen wie Starkregen und Hochwasser.
- Mobilitätswende: Weiterer Ausbau der Lenneroute und die Vernetzung verschiedener Verkehrsarten.
- Energiewende: Koordinierte Planung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen.
- Ressourceneffizienz: Kosten senken und Doppelarbeit vermeiden, indem Wissen geteilt und das „Rad nicht achtmal neu erfunden wird“.
Ein starkes Bündnis für Fördermittel
Der Zusammenschluss der acht Kommunen – von Iserlohn bis Schmallenberg – hat sich als entscheidender Vorteil bei der Akquise von Fördermitteln erwiesen. Bisher konnten über 42,5 Millionen Euro an Fördermitteln für die Region gesichert werden, was Gesamtinvestitionen von mindestens 70,4 Millionen Euro ermöglichte. Durch den engen Austausch profitiert Schmallenberg direkt von der Expertise der Nachbarkommunen. Zudem verleiht der Zusammenschluss den lokalen Interessen gegenüber Behörden und Fördergebern deutlich mehr Nachdruck, was die Chancen auf künftige Unterstützung für Stadtprojekte erhöht.
Ein aktuelles Beispiel für die lebendige Zusammenarbeit ist das Projekt „Essbare LenneSchiene“, bei dem im Frühjahr 2026 insgesamt 75 seltene regionale Obstbäume entlang der Lenneroute gepflanzt werden, um die Attraktivität der Strecke weiter zu steigern.
Über die LenneSchiene: Die Kooperation umfasst die Städte Iserlohn, Altena, Werdohl, Plettenberg, Lennestadt und Schmallenberg sowie die Gemeinden Nachrodt-Wiblingwerde und Finnentrop. Auf einer Fläche von rund 870 km² leben hier ca. 222.000 Menschen.
