Zum Hauptinhalt springen
v.l.: Techn. Beigeordneter Andreas Dicke, Bürgermeister Johannes Trippe, Klaus Blomquist, Planunsbüro Altenbockum & Blomquist, Stefan de Boer, Firma Bodo Freimuth, Christoph Schöllmann, Tiefbauamt, Holger Entian, Amt für Stadtentwicklung und Thomas Gräff, Tiefbauamt

Baustart am ehemaligen Gelände "Meisenburg"

Landesförderung von rund 8 Mio. Euro für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Gewerbestandortes

Mit Übergabe eines Förderbescheides in Höhe von rund 7,9 Millionen Euro durch Regierungspräsident Heinrich Böckelühr an den ehemaligen Bürgermeister Burkhard König Anfang 2024 begann für das traditionsreiche Gewerbeareal der ehemaligen „Meisenburg“ in Schmallenberg ein neues Kapitel. Die Stadt erhielt damit eine bedeutende Unterstützung aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zur nachhaltigen Entwicklung des ehemaligen Industriestandortes. Das gab den Startschuss für intensive Planungen und Vorbereitungen.

Die Betriebsgebäude und Lagerhallen waren dort in den letzten Jahren weitgehend ungenutzt und leerstehend. Dies nahm die Stadt Schmallenberg zum Anlass, gemeinsam mit der Firma FALKE die Möglichkeiten einer gewerblichen und städtebaulichen Neuentwicklung zu prüfen.

71.000 Quadratmeter in kommunalem Eigentum

Auf Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit konnte die Stadt Ende 2023 eine rund 71.000 Quadratmeter große Fläche am Kutscherweg in kommunales Eigentum übernehmen. Damit eröffneten sich neue Handlungsspielräume für die Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Nach Abschluss der geplanten Maßnahmen werden rund 64.000 Quadratmeter baureife Gewerbeflächen entstehen, die dann von der Stadt auf Basis bestimmter Vergabekriterien veräußert werden können. Für interessierte Unternehmen steht im Rathaus das Amt für Stadtentwicklung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Investitionen in Zukunft und Nachhaltigkeit

Die baulichen Maßnahmen haben in diesen Tagen begonnen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf rund 10,1 Millionen Euro. Die Landesförderung in Höhe von etwa 7,9 Millionen Euro deckt dabei einen Großteil der Kosten. Bei planmäßigem Verlauf sollen bis Ende 2027 neue baureife Gewerbeflächen entstehen.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören:

  • Abbruch der Gebäude
  • Bodensanierung in Teilbereichen
  • Erschließung mit dem Bau von Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen

Mit dem Vorhaben werden Aspekte der Wirtschaftsförderung, des Städtebaus und des Umweltschutzes in einem ganzheitlichen Ansatz miteinander verbunden. Die Entwicklung des Areals stellt damit einen wichtigen Baustein für die langfristige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schmallenberg dar.

Bürgermeister Johannes Trippe betonte die Bedeutung des Projektes für die Stadt Schmallenberg: „Mit der Entwicklung der Meisenburg schaffen wir die Voraussetzungen für Unternehmensentwicklungen und -ansiedelungen sowie für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, verbunden mit einer nachhaltigen städtebaulichen Weiterentwicklung. Die Aufbereitung und Revitalisierung des Bestandsgebietes schonen Flächenverbrauch und Ressourcen. Ein entscheidender Impuls dafür ist die umfangreiche Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Meisenburg als traditionsreicher Standort erhält eine neue Zukunft – modern und nachhaltig im Herzen des Gewerbegebietes Lake in Schmallenberg.“