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Stadt Schmallenberg spendet Einsatzfahrzeug an Ukraine-Hilfe

|   Pressemitteilung
Bürgermeister Burkhard König, Ljubov und Holger Neisser bei der Übergabe des Einsatzfahrzeuges
Bürgermeister Burkhard König, Ljubov und Holger Neisser bei der Übergabe des Einsatzfahrzeuges
Holger und Ljubov Neisser sowie Bürgermeister Burkhard König bei der Übergabe der Unterlagen
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Die Stadt Schmallenberg spendet ein Feuerwehrfahrzeug für die Ukraine. Das Fahrzeug wurde bei der Löschgruppe Berghausen ausgemustert. 26 Jahre lang sind die Kameradinnen und Kameraden damit zu Einsätzen gefahren.

Der Rat der Stadt Schmallenberg hat entschieden, der Ukraine-Hilfe den Einsatzwagen kostenlos zu überlassen. „Die Feuerwehrkräfte in der Ukraine sind pausenlos im Einsatz. Durch den Krieg sind viele Feuerwehrfahrzeuge zerstört worden, so dass dringend Ersatz gebraucht wird. Wir freuen uns, dass wir von der Stadt Schmallenberg die Einsatzkräfte in der Ukraine so unterstützen können. Für den Rat war es selbstverständlich, das Fahrzeug zu spenden.“, erklärte Bürgermeister Burkhard König bei der Übergabe des Löschfahrzeugs an Holger und Ljubov Neisser von der Ukraine-Hilfe.

Bei der Spende handelt es sich um ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einem 500 Liter Löschwassertank, die Pumpe kann zur Brandbekämpfung herausgenommen werden. Aktuell befindet sie sich noch zur Inspektion. „Für uns ist es wichtig, dass die Kameradinnen und Kameraden in der Ukraine ein voll funktionsfähiges Einsatzfahrzeug bekommen. Deswegen lassen wir die Pumpe derzeit am Pumpenprüfstand in Lennestadt durchchecken“, sagt Werner Lippes vom Ordnungsamt der Stadt Schmallenberg, der zuständig ist für Feuerwehrangelegenheiten. Neben dem Feuerwehrfahrzeug sind u.a. vom Hochsauerlandkreis und der Berufsfeuerwehr Dortmund ausgemusterte Materialien zur Verfügung gestellt worden -wie Schutzkleidung, Helme und Stiefel.

Voraussichtlich im Juli wird ein Konvoi Richtung Ukraine starten. Knapp 1.400 Kilometer liegen vor den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die neben dem Einsatzfahrzeug jede Menge Sachspenden nach Lwiw im Westen der Ukraine, rund 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, bringen werden.

Die Überfahrt in die Ukraine wird Holger Neisser selbst durchführen. Den Konvoi begleiten wird Ljubov Neisser. „Wir werden ungefähr anderthalb Tage nach Lwiw unterwegs sein.“ Und ihr Mann Holger sagt: „So lange wird es bestimmt dauern. Man muss bedenken, dass das Einsatzfahrzeug 90 PS und insgesamt knapp 13.000 Kilometer auf dem Buckel hat. Das heißt, dass es an knapp 2 Tagen so viele Kilometer zurücklegen wird wie sonst in zwei Jahren.“

„Bei unseren beiden letzten Hilfstransporten waren wir überwältigt, wie hilfsbereit die Menschen hier sind. Es werden dringend haltbare Lebensmittel, Babynahrung und ganz viele andere Sachspenden benötigt. Eine Auflistung ist unter https://neisser-geo.de/ukraine-hilfe abrufbereit“, erklärt Ljubov Neisser.

Die Spenden können täglich (Mo.- Fr.) von 15:00 h bis 18:00 h auf dem Firmengelände der Firma Neisser Geoprodukte (Vor der Lake 14) abgegeben werden. Dort werden sie in Containern gelagert, bis der Hilfstransport Richtung Ukraine startet.

Im Namen der bedürftigen Flüchtlinge bedankt sich die Familie Neisser für die von Herzen gekommenen Spenden. Holger Neisser: „Mit Ihren Spenden können wir die Menschen in der Ukraine weiterhin unterstützen. Helfen Sie uns, zu helfen!“

Wichtige Daten zum Einsatzfahrzeug

  • Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W)
  • Fahrgestell – VW LT 50 mit 90 PS
  • Aufbauhersteller – Ewers Fahrzeugbau
  • Das Fahrzeug hat einen 500 Liter Löschwassertank
  • Im Fahrzeug verlastet ist eine herausnehmbare Tragkraftspritze TS Ziegler Ultra Leicht.
  • Das Fahrzeug ist ein Staffelfahrzeug und 6 Kameraden haben darin Platz.
  • Es ist ausgestattet mit 10 B Schläuchen und 12 C Schläuchen.

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