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Schmallenberg setzt sich für Klima und Umwelt ein

|   Pressemitteilung
Photovoltaikanlage auf städtischem Gebäude

Energie und Klimaschutz sind in aller Munde, der Handlungsdruck nimmt stetig zu. Für die Stadt Schmallenberg sind das schon seit einigen Jahren wichtige Themen im kommunalen Handeln. Bereits 2008 hat die Stadt ein vom Landesministerium gefördertes Klimaschutzkonzept erstellt. Dank einer Bundesförderung konnte sie außerdem für 5 Jahre einen Klimaschutzmanager beschäftigen. „Dieser hat im privaten und öffentlichen Bereich viele Projekte angestoßen, beraten und begleitet“, erklärt Holger Entian vom Amt für Stadtentwicklung. „Nach den 5 Jahren war das Thema Klimaschutz im Grunde genommen dann hier in der Verwaltung so verankert, dass jedes Fachamt inzwischen in den eigenen Aufgabenbereichen prüft, welche Vorhaben und Projekte aus dem Klimaschutzkonzept weiterhin Umsetzung finden können.“ Es hat sich also seitdem viel in Sachen Klimaschutz in Schmallenberg getan.

Zum einen sind viele private Hauseigentümer oder Bauträger auf erneuerbare Energien umgestiegen und haben z. B. auf Heizungen, die mit Wärmepumpen betrieben werden, umgestellt. Die Dämmung von privaten Gebäuden spielt ebenfalls eine große Rolle. Auch die Stadt hat bei jeder Maßnahme im Gebäudemanagement den Klimaschutz im Blick und achtet dabei auf energetische Sanierung und Energieeffizienz. Darüber hinaus wurde ein Energie- und Klimabeirat bei der Stadt Schmallenberg eingerichtet. „Der hat viele Maßnahmen beraten und empfohlen wie z. B. E-Ladesäulen im Stadtgebiet aufzustellen oder Beleuchtungsanlagen auf LED-Technik umzurüsten. Eine weitere Empfehlung des Energie- und Klimabeirates war, dass bei der Sanierung der Grundschule in Bödefeld die Heizung auf eine Wärmepumpe umgestellt wird“, sagt der Technische Beigeordnete Andreas Dicke.

Der Weg zur Klimaneutralität ist für Schmallenberg längst noch nicht beendet Die Stadt beteiligt sich aktuell an der Aufstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Hochsauerlandkreis. Außer Arnsberg, wo ein eigenes Konzept die Handlungsgrundlage bleibt, beteiligen sich alle Kommunen aus dem HSK daran. Sie bringen eigene Vorhaben, Projekte und Ideen ein, mit denen die Klimaziele bzw. eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreicht werden können. Notwendig ist es, neben der Verkehrswende u. a. möglichst viele Gebäude energetisch zu sanieren. Die Stadt Schmallenberg hat für die kommunalen Gebäude extra einen Gebäudeausrüster eingestellt. „Dieser überprüft z. B. Heizungs- und Lüftungsanlagen in unseren Gebäuden auf ihre energetischen Anforderungen. Er hat bereits mehrere Förderanträge gestellt. Dieses Jahr sind im Haushalt einige Lüftungsanlagen, die energetisch saniert werden sollen, vorgesehen. Aktuell im Blick sind u. a. die Stadthalle sowie die Grundschule Fleckenberg mit der Sporthalle. Er kümmert sich auch um eine Machbarkeitsstudie zu Photovoltaik auf 15 Gebäuden der Stadt, so dass wir dabei autark mit der Stromversorgung werden können. Aktuell werden Statiken und Möglichkeiten geprüft, wie die Maßnahme in den jeweiligen Gebäuden umgesetzt werden könnte“, erklärt Andreas Dicke.

Holger Entian kann sich vorstellen, den „Dorfeffizienzcheck“ aus dem 1. Klimaschutzkonzept von 2008 noch einmal aufzugreifen. „Damals fand diese Überprüfung in 3 Orten statt. Wir leben aber in 83 Ortschaften und Wohnsiedlungen. Warum sollten wir nicht nochmal in anderen Dörfern genau hinschauen, welche Möglichkeiten es dort bei der Energiegewinnung und Wärmversorgung gibt und was Eigentümer oder auch Dorfgemeinschaften für den Klimaschutz (und ihren Geldbeutel) tun können. Gerade auch die enorm gestiegenen Energiepreise könnten nochmal ein neuer Ansporn dafür sein.“

Das Integrierte Klimaschutzkonzept des Hochsauerlandkreises soll Mitte 2023 stehen. Ein beauftragtes Planungsbüro sammelt derzeit die Grundlagen in den Kommunen und führt in allen Städten und Gemeinden, die mitmachen, Strategietage durch. Der Konzeptentwurf wird dann auch Gegenstand einer Bürgerbeteiligung und Beratung in den kommunalen Gremien in Schmallenberg sein, bevor eine finale Version offiziell beschlossen wird.

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