Stadtbesetzung - Ausstellungsprojekt der Künstlerin Theresa Kampmeier „Vom Rücken“ in Schmallenberger Kernstadt

|   Pressemitteilung

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, im Projekt „Stadtbesetzung“ des Kultursekretariats NRW Gütersloh, hat das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg die Künstlerin Theresa Kampmeier aus Berlin eingeladen, die Kernstadt mit einer künstlerischen Intervention zu „besetzen“.

Geboren und aufgewachsen in Arnsberg, studierte Kampmeier von 2010 bis 2016 an der Städelschule in Frankfurt am Main und an der Akademie Valand in Göteburg, Schweden. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Berlin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich damit, wie Kunst in den ganz normalen Alltag kommt. 2013 hatte sie ihre erste Einzelausstellung im Lichthaus Arnsberg. 2020 war sie mit „Konvoi spezial“ bereits in Arnsberg Teil einer Stadtbesetzung.

Ab Samstag, den 06. August werden in Schmallenberg zweckentfremdete Fahrplankästen in der Kernstadt auftauchen, mit denen die Künstlerin in der Installation „Vom Rücken“ ihre Fotografien in den alltäglichen Stadtraum einschmuggelt.

Die Bilder von Sauerländer Wald und Forstarbeit dokumentieren, wie sich unsere gesellschaftliche Beziehung zur Natur zusammen mit den brachen Hängen derzeit wandelt. Was wir von unseren Vorgängergenerationen geerbt haben, rückt nunmehr ein Stück zur Seite für eine Zukunft, in der unser Verständnis von Umwelt, Klima und Kultur enger verwoben sein wird. Die Fotografien zeigen Landschaftszüge und große Waldausschnitte, vor allem konzentriert sich der Blick der Künstlerin aber darauf, Nähe zu schaffen – Nähe zum Prozess des Rückens, zu vertrauten Arbeitsschritten der Förster und Waldarbeiter, Nähe zu Holz, Pflanzen, Boden und Insekten.

Durch die ungewöhnliche Kombination von Fahrplankästen mit Fotografien aus dem umgebenden, verwüsteten Wald im alltäglichen Stadtraum fällt Aufmerksamkeit auf die menschengemachte Problematik direkt vor unserer Haustür. Die Arbeit spielt mit der simplen Metapher des im doppelten Sinn verrückten Fahrplans und der vom Wald in die Stadt verrückten Bilder.

Die Künstlerin möchte dem Wormbacher Revierförsters Daniel Albrecht danken, bei dessen Begleitung ein Teil der Bilder entstanden ist.

An den Sonntagen, 07. und 28. August können Interessierte von 14.30 bis ca. 16.00 Uhr mit der Künstlerin Theresa Kampmeier und Carlotta Rönn, Mitarbeiterin der Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e. v. bei einem gemeinsamen Spaziergang zu den verschiedenen Standorten, die Hintergründe zum Kunstprojekt „aus erster Hand“ erfahren. Am 28. August besteht zudem die Möglichkeit, direkt im Anschluss mit Michaela Vollmers von der Jugendkunstschule, die im Rahmen des Fotofestivals „Dritter Ort Schmallenberg“ geöffnete Ausstellung von Anno Weihs „Terra Incognita“ im Kunsthaus und im Lenneatelier zu erleben.

Eine weitere öffentliche Führung zur Stadtbesetzung „Vom Rücken“ und zur Ausstellung im Lenneatelier findet am Sonntag, den 11. September ebenfalls von 14.30 bis 16.00 Uhr mit Carlotta Rönn statt.

Die Führungen und der Eintritt in die Ausstellung des Fotofestivals sind kostenfrei. Treffpunkt ist jeweils am Rathaus der Stadt Schmallenberg, bevor die Strecke durch die Ost- und Weststraße bis zum Kunsthaus und Lenneatelier zu Fuß begangen wird.

Auf der Internetseite www.stadtbesetzung.de sind weitere Informationen zum Projekt und zur Künstlerin zu finden.

Bildnachweis:
© Theresa Kampmeier / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

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