Vielseitige Ausstellungen beim ersten „Fotofestival Schmallenberg“

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Foto: Christian Klant: Seelenort 1, © Christian Klant
Foto: Christian Klant: Seelenort 1, © Christian Klant
Foto: Klaus-Peter Kappest: „Gute Orte“, © Klaus-Peter Kappest
Foto: Klaus-Peter Kappest: „Gute Orte“, © Klaus-Peter Kappest
Foto: Anno Weihs: Terrain 3, © Anno Weihs / VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Foto: Anno Weihs: Terrain 3, © Anno Weihs / VG Bild-Kunst, Bonn 2022


In Schmallenberg laufen die Vorbereitungen für eine ganze besondere Veranstaltung: Im Rahmen des Förderprojektes „Dritter Ort Schmallenberg“ findet vom 19. August bis zum 18. September ein Fotofestival statt. Beim „Fotofestival Schmallenberg“ werden verschiedene Künstlerinnen und Künstler zeitgenössische Positionen der Fotografie zeigen. „So ein Festival gab es noch nie in der Region“, erklärt die Leiterin des Kulturbüros der Stadt, Saskia Holsträter.

Einer der Künstler ist Fotograf Christian Klant aus Berlin, der von sich selbst sagt, dass die Fotografie sein Beruf, seine Leidenschaft und sein künstlerisches Medium zugleich ist. „Ich habe schon mehrere Fernsehberichte über Herrn Klant gesehen und war beeindruckt. Ich freue mich, dass er beim Fotofestival dabei ist und vor allem, dass seine aktuellen Werke und das zugehörige Buchprojekt mit Michael Gleich erst hier bei uns veröffentlicht werden“, erzählt Saskia Holsträter. Christian Klant hat einst die Sauerland-Seelenorte bei einem Multimedia-Projekt in Szene gesetzt. Beim „Fotofestival Schmallenberg“ zeigt er in der Südwestfälischen Galerie in Holthausen Bilder der Seelenorte, für die er eine Technik aus dem 19. Jahrhundert benutzt hat. Kollodium-Nassplatten-Fotografie nennt sich das Verfahren, das noch aus einer Zeit stammt, bevor es das Fotopapier gab. Bilder oder Fotografien entstehen auf Platten, sprich auf Glas- oder Aluminiumplatten.

Anno Weihs aus Menden steht für experimentelles Fotografieren ohne Kamera. Saskia Holsträter beobachtet die Arbeit des Künstlers schon viele Jahre und konnte ihn so ganz schnell für das Fotofestival begeistern. Der Titel seiner Ausstellung lautet „Terra incognita“. Anno Weihs hat einzigartige Werke jenseits der herkömmlichen Fotografie erschaffen. Der Mendener braucht für seine Bilder lediglich beschichtetes Papier und Sonnenlicht. Fundstücke aus der Natur werden auf sogenanntes Solar-Fotopapier gelegt und durch die Sonne belichtet. Fixiert wird das Abbild in einer chemischen Reaktion mit Wasser.

Für einen weiteren Künstler ist das „Schmallenberger Fotofestival“ ein Heimspiel. Klaus-Peter Kappest aus Schmallenberg-Oberkirchen, der das Kulturbüro bei der Organisation des Festivals unterstützt und sein Wissen über Techniken und Equipment einbringt, zeigt sein neues Projekt: Dritte Orte, die sich die Menschen im Sauerland selbst geschaffen haben. Kappest hat Bauwagen fotografiert, in denen sich Jugendliche regelmäßig treffen, Bänke, Plätze oder Gebäude, die zu einem Treffpunkt geworden sind. Auf den Fotos werden der Ort mit seinen Menschen und ein Detail aus dem Ort zu sehen sein. Während des Fotofestivals werden diese Werke unter dem Motto „Gute Orte“ als Außeninstallationen zwischen Rathaus und Lenneatelier präsentiert. „Das Projekt passt sehr gut in unsere Region. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Spenden und Fördermitteln einen Katalog dazu herausbringen können, um die Installation nachhaltig zu dokumentieren. Das Projekt „Gute Orte“ zeigt, wie viel die Menschen hier in der Region kulturell selbst auf die Beine stellen. Wenn nichts los ist, dann machen sie selbst etwas los, das ist das Sauerland“, sagt Saskia Holsträter.

Das „Fotofestival Schmallenberg“ wird am 19. August im Habbels eröffnet. Neben den Ausstellungen werden Workshops mit den Künstlern, ein digitaler Fotomarkt, Lesungen u.v.m. geboten.

Saskia Holsträter ist immer noch begeistert, dass Schmallenberg beim Förderprojekt „Dritte Orte“ dabei ist: „Wir haben hier die Möglichkeit, etwas neu zu gestalten und ein Programm aufzubauen für einen neuen Kulturort, an dem sich Kulturschaffende vernetzen können. Das ist für uns eine große Chance und Freude.“

Nähere Informationen zum Fotofestival und zum Förderprojekt sind auf der Internetseite www.dritter-ort-schmallenberg .de zu finden.

Veranstalter ist das Kulturbüro der Stadt Schmallenberg, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Projekt „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“.

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