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Integriertes Stadtentwicklungskonzept "Schmallenberg 2030"

Titelbild ISEK Schmallenberg 2030

Wie sieht Schmallenberg in zwanzig Jahren aus? Wo werden neue Wohnbau- und Gewerbeflächen entwickelt? Was passiert mit den historischen Gebäuden? Wo kann man in Zukunft einkaufen? Wo gehen Schmallenberger Kinder zur Schule? Wie stellt sich Schmallenberg auf die zunehmende Alterung der Bevölkerung ein? Wie entwickeln sich die zahlreichen Dörfer? Wie reagiert Schmallenberg auf den Klimawandel?

Diese und weitere Fragen beantwortet das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) "Schmallenberg 2030", das von der Stadt gemeinsam mit dem Planungsbüro Pesch und Partner aus Herdecke erarbeitet wurde. Es zeigt, wie sich die Stadt in den nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahren städtebaulich entwickeln soll und wie sich Schmallenberg auch in Zukunft erfolgreich und selbstbewusst nach innen und außen präsentieren wird.

Auf Vieles kann Schmallenberg schon heute stolz sein. Auf diesen "Stärken" baut das Stadtentwicklungskonzept auf und will gleichzeitig die verbleibenden "Schwächen" beheben. Dabei nutzt es Prognosen und vorhandene Analysen, Konzepte und Planungen, aber auch die Wünsche und Forderungen der Bürgerinnen und Bürger.

Das Stadtentwicklungskonzept wurde daher in engem Kontakt mit vielen Beteiligten erarbeitet. So haben in einer Zukunftskonferenz im Oktober 2010 über 160 Bürgerinnen und Bürger in lebhaften Diskussionen "Visionen, Wünsche und Projekte" entwickelt. In "Runden Tischen" im Januar und Februar 2011 äußerten Experten zu den Themen "Dorfentwicklung", "Leben in Schmallenberg", "Wirtschaftliche Entwicklung" sowie "Klimaschutz und Klimaanpassung" ihre Erwartungen und Vorstellungen. In drei "Planungswerkstätten" im April 2011 setzten sich die Bürgerinnen und Bürger konkret mit der Zukunft ihrer Ortsteile auseinander. Viele der Anregungen flossen in das Stadtentwicklungskonzept ein.

Aus den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen kristallisierten sich fünf Leitziele der Stadtentwicklung heraus, mit denen sich Schmallenberg als einzigartig und unverwechselbar profilieren wird:

- "Schmallenberg - dörfliches Leben und städtische Vielfalt"
- "Schmallenberg - Tradition und Weltoffenheit"
- "Schmallenberg - Ruhe und Aktivität"
- "Schmallenberg - Arbeit und Urlaub"
- "Schmallenberg - Schönheit und Nachhaltigkeit"

Damit zeigt sich das Anliegen der Stadtentwicklung, einerseits Attribute wie ländlich, ruhig und traditionell wieder selbstbewusst positiv zu besetzen, andererseits diese Attribute um ihre jeweiligen Gegenpole zu ergänzen und deutlich zu machen, dass sich Schmallenberg der Zukunft öffnet.

Dabei sind es ganz bewusst nicht die spektakulären Projekte, die Schmallenberg fit für die Zukunft machen sollen, sondern viele kleine Maßnahmen, mit denen die Attraktivität und Schönheit Schmallenbergs erhalten und ausgebaut wird.

Neben den REGIONALE-Projekten wie das Südwestfälische Musikbildungszentrum in Bad Fredeburg oder die LenneSchiene im Kernort Schmallenberg zählen dazu etwa eine verbesserte Verkehrsanbindung an die A 46, die Weiterentwicklung des Fuß- und Radwegenetzes, der Schutz der Ortsbilder auch in den kleineren Ortsteilen, die Modernisierung und Instandsetzung historischer Bausubstanz mit einer kommunalen Initiative "Jung kauft Alt" oder die Fortführung der Dorferneuerungsmaßnahmen mit eigenständigen Dorfentwicklungskonzepten - und nicht zuletzt eine klare Aufgabenverteilung der 83 Ortschaften.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept nennt dabei für die Handlungsfelder "Stadtentwicklung-Dorfentwicklung", "Zusammenleben in Schmallenberg", "Wirtschaftliche Entwicklung", "Landschaft und Klima" sowie "Image und Vermarktung" alle erforderlichen Maßnahmen, die der Stärkung und der Entwicklung der Gesamtstadt dienen.

Träger der im Handlungsprogramm aufgeführten Maßnahmen sind neben der Stadt auch der Bund, das Land oder Private. 

Das vom Rat der Stadt Schmallenberg in der Sitzung vom 14. Februar 2012 beschlossene Integrierte Stadtentwicklungskonzept dient der Stadt als Art Selbstbindungsplan, um so auch als Basis für die Akquirierung von Städtebaufördermitteln dienen zu können. Gemeinsam mit dem Stadtentwicklungskonzept wurde die Festlegung von vier Stadtentwicklungsgebieten bzw. städtebaulichen Entwicklungsbereichen beschlossen: die "Innenstadt Schmallenberg", die "Nördliche Innenstadt Schmallenberg", der "Kurpark Schmallenberg (LenneSchiene)" und die "Innenstadt Bad Fredeburg".

Download des ISEK "Schmallenberg 2030" - Fortschreibung 2016 (inkl. IKEK)

VORBEMERKUNG ZUR FORTSCHREIBUNG DES INTEGRIERTEN HANDLUNGSKONZEPTES

Im Februar 2012 wurde vom Rat der Stadt Schmallenberg das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Schmallenberg 2030 (ISEK) beschlossen. Es dient seitdem als Handlungsleitlinie für die Planungsentscheidungen der Stadt. Dabei wurde das ISEK so konzipiert, dass es aktuellen Entwicklungen und Erfordernissen gegenüber offen und fortschreibbar ist.

Seit dem Beschluss des ISEK konnten zahlreiche im Handlungskonzept auf-geführte Maßnahmen umgesetzt bzw. begonnen werden - etwa die Eröffnung des Südwestfälischen Musikbildungszentrum im Juli 2015, die Rahmenplanung für den Kernort Bad Fredeburg, der Ausbau des Bürgerbus-Betriebs oder die Erstellung verschiedener Gestaltungssatzungen und -handbücher.

Anerkennung fand das ISEK mit seinem Ansatz einer ganzheitlichen Betrachtung und einer integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung auch in dem 2013 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelobten Wettbewerb „Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln“.

Schmallenberg war hier mit seinen innovativen Antworten auf die Herausforderungen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes im Verhältnis zu Stadtbild- und Denkmalpflege einer der Preisträger.

Grundlage des Beitrags waren die Kerngedanken des ISEK: die „Aufgabenteilung der 83 Ortschaften“ und „der Erhalt und Schutz der besonderen baulichen und gestalterischen Qualitäten der Ortsteile“. Städtebaulich besonders wertvolle Ortsteile und Ensembles genießen dabei vorrangigen Schutz.

Um auch in diesen schützenwerten Bereichen die Fördervoraussetzungen zu erfüllen - und damit die im ISEK vorgeschlagenen Maßnahmen (z. B. die Ergänzung und Überprüfung von Gestaltungssatzungen und -fibeln oder die Gestaltung von Haus- und Hofflächen) zu ermöglichen -, hat der Rat der Stadt Schmallenberg die Ergänzung der im ISEK festgelegten städtebaulichen Entwicklungsbereiche um die besonders schützenswerten Orte beschlossen:

  • in den Golddörfern Bödefeld, Fleckenberg, Grafschaft, Holthausen, Kirchrarbach, Latrop, Lenne, Niedersorpe, Oberhenneborn, Oberkirchen und Westfeld sowie
  • in den touristisch bedeutenden Ortsteilen mit besonderen Gestaltungsqualitäten Altenilpe, Berghausen, Dorlar, Jagdhaus, Nordenau, Oberrarbach, Sellinghausen und Winkhausen.

Insbesondere wegen der für Schmallenberg prognostizierten Bevölkerungsentwicklung gewinnt darüber hinaus die Forderung, das Bildungs- und Gemeinbedarfsangebot der kommunalen Daseinsvorsorge zu sichern und qualitativ aufzuwerten, zunehmend an Bedeutung.

Die Stadt Schmallenberg verfolgt daher das Ziel, die Gemeindebedarfs- und Folgeeinrichtungen in den jeweiligen Quartieren den künftigen Anforderungen gemäß funktional und energetisch nachhaltig zu verbessern bzw. umzugestalten.

Hilfreich hierbei ist die Tatsache, dass mit der Neuaufstellung des Stadterneuerungsprogramms 2014 durch das Land Nordrhein-Westfalen nun auch Maßnahmen zur funktionalen Verbesserung des kommunalen Gebäudebestands förderfähig sind.

Die hierfür notwendige Erweiterung der Entwicklungsbereiche sieht folgende Ergänzungen vor:

  • für den Kernort Schmallenberg um den städtebaulichen Entwicklungsbereich „Schulzentrum Schmallenberg“,
  • für den Ortsteil Wormbach um den städtebaulichen Entwicklungsbereich „Ehemalige Volksschule Wormbach“ und
  • für den städtebaulichen Entwicklungsbereich „Innenstadt Bad Fredeburg“ um das „Schulzentrum Bad Fredeburg“. Hier soll auf den im Rahmenplan Bad Fredeburg vorgeschlagenen Geltungsbereich zurückgegriffen werden.

Diese neuen Entwicklungen machen eine Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes erforderlich.

Hierzu wird das ISEK im Teil C (Handlungsprogramm) um „Städtebauliche Einzelmaßnahmen zur Um- und Nachnutzung oder zum Funktionserhalt von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen“ ergänzt. Im Teil B (Ziele und Entwicklungskonzept) werden diese Maßnahmen in ihrem Quartiersbezug begründet und die Entwicklungsbereiche der besonders schützenswerten Orte aufgenommen. Ergänzend wird der Teil A (Grundlagen und Analyse) mit seinen Daten und Prognosen auf einen aktuellen Stand gebracht, Karten und Pläne bleiben unverändert.

Die Fortschreibung dient auch dazu, bisher aufgeführte Maßnahmen auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, falls notwendig zu streichen und durch weitere Maßnahmen zu ersetzen. Die grundsätzlichen Ziele und Leitbilder des ISEK sind nach wie vor gültig.

Um das ISEK 2030 auch als Grundlage der ländlichen Entwicklung zu nutzen, wird es zudem als „Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept“ fortgeschrieben. Zusätzlich zu den im ISEK formulierten Zielen wie der aktiven Gestaltung des demografischen Wandels geht es dabei um den „Erhalt der Vielfalt dörflicher Lebensformen und des bau- und kulturgeschichtlichen Erbes der Dörfer und Stadtteile“.

  • Für eine spätere Förderung von Einzelprojekten wird hierzu in den Dörfern ein Ortskern als Fördergebiet abgegrenzt.

Der Übersicht halber werden die gegenüber der Fassung von 2012 aktualisierten und veränderten Teile der Fortschreibung des ISEK (blau) und der Fortschreibung zum IKEK (orange) farblich kenntlich gemacht. 

Kontakt

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Schmallenberg, Amt für Stadtentwicklung:

Herr Beste
Tel. (02972) 980-303
E-Mail: heiner.beste [at] schmallenberg.de

 

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